Samstag, 27. März 2021

Freiraum

 

Freiraum

Fortuna-Teich im Harz



Fühlst du dich auch manchmal wie in einem Hamsterkäfig
oder nur noch wie fremdgesteuert?

Wann hast du dir das letzte Mal dir deinen Freiraum geschaffen?
Wir alle haben es verdient uns Zeit für uns zunehmen und
unseren Energietank mal wieder zu füllen.

Ein Jeder von uns steckt gerade in einer schweren Zeit. 
Es ist nicht leicht alles unter einem Hut zu bringen. 
Dabei verlieren wir uns oft selbst.

Mir geht es da nicht anders. Doch ich habe einen Weg für mich gefunden mir Momente zu schaffen um einfach mal durchzuschnaufen und bei mir selbst zu sein.

Vielleicht helfen dir meine Tipps zu dir zu finden 
und dich mal aus der schnelllebigen Welt zu entschleunigen.

Tipp 1: Mache eine Verabredung mit dir selbst. 
Schreibe dir eine Stunde innerhalb einer Woche als festen Termin in deinen Kalender!

Tipp2: Überlege dir, was dir gut tun würde. Was hast du schon lange nicht mehr gemacht?
Was kannst du besonders gut und möchtest es gerne ausüben und hast bisher nicht Zeit gefunden ? Nun hast du die Gelegenheit. 

1 Stunde für dich die du nutzt, nur für dich, 
in der du dich von nichts und niemanden stören lässt. 

Du sagst du brauchst paar Vorschläge?
Ok, hier sind welche und sie kosten versprochen kein Geld. Nur Zeit die du dir ja eingeplant hast?

Mache vielleicht einen Spaziergang oder fährst mit dem Rad.
Vielleicht magst du meditieren?
Vielleicht hast du noch ein ungelesenes Buch im Regal.
Vielleicht schaust dir einen Film an den nur du magst und immer sehen wolltest.
Vielleicht magst du Musik hören  und tanzt dazu.
Vielleicht bis du auch kreativ und findest etwas woran du zur Ruhe kommst.

Hat dir deine Auszeit gefallen ?  
Wenn ja, dann mach mehr davon!

Schreibe mir doch in den Kommentaren , 
wie du deine Auszeit verbringst oder verbracht hast.







Samstag, 27. Februar 2021

Nachdenkliches: Stromausfall

Nachdenkliches: 


Stromausfall




Vor wenigen Tagen hatten wir in der Stadt einen kompletten Stromausfall.
Verursacht durch einen Brand im Umspannwerk.

An einen solchen Tag merkt man erst, wie abhängig wir uns von der Energie Strom gemacht haben.

Nichts ging mehr. Keinen Notruf per Handy oder Telefon ist möglich weil die Funkmasten keinen Strom bekommen uns somit keine Signale senden.

Keine Arbeit ist mehr möglich in unserer ach so einfachen und digitalen Arbeitswelt per Knopfdruck.

Ja selbst Tankstellen und Supermärkte sind geschlossen.

Heizungen und Warmwasserversorgung fallen aus, 
auch wenn die Hauptenergie Fernwärme oder gar Gas ist. 
Diese Taktungen der Energieversorgung werden per Software und somit auch per Strom reguliert.

Kein Kochen ist möglich wer seinen Herd mit Strom versorgt.
Wer hat noch eine alternative um sich Wasser zu erwärmen, wenn man nicht wenigstens noch einen Campingkocher oder einen Grill sein Eigen nennt.


An dem Dienstag hatten wir nur  einen Stromausfall von 6 Stunden.

Was wäre wenn der Energie für längere Zeit beraubt würden?

Samstag, 20. Februar 2021

Frühlingsboten

 

Frühlingsboten


Frühlingsboten  Krokus
Frühlingboten Krokus


Nach so einem Winterintermezzo der vergangenen Woche, 
sind nun die ersten Frühlingsboten zu sehen.

Herrlich in der Sonne die uns nun das gibt was wir nun so sehr brauchen.
Die Energie, den Antrieb und eine Hoffnung.



Zarte Triebe von Tulpen
zarte Triebe von Tulpen
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen

Hier schauen die ersten Triebe von Mini-Narzissen und Tulpen heraus.
Wenn man die Natur aufmerksam betrachtet, dann kann man nicht nur die heimischen Vögel hören.
Der erste Schwarm Kraniche zogen wieder am Himmel, um zu ihren Brutplätzen zurück zu kehren.

 



Wer ist da schon munter und sonnt sich?
Der erste Marienkäfer!

Gerade jetzt wo alles langsam wieder hervorschaut, da empfinde ich die Natur als ein Wunder.
Gerade dann wenn bis noch vor wenigen Tagen , Schnee und Eis noch alles bedeckt hat.






Freitag, 5. Februar 2021

Warum ich male und wie alles begann


Warum ich male und wie alles begann

Oldtimer-Bulli-gemalt in Aquarell 2020
nach einer Vorlage aus der Zeitung "Freude am Zeichnen & Malen"




Angefangen hat alles im Jahr 2014, als eine Freundin mich fragte:

"Kannst du eine Orchidee malen?"

So versuchte ich mich zu erinnern, an das was ich als Kind schon immer gemacht habe.

 

-Malen-

 

Ich suchte mir Motive von Pflanzen, insbesondere von Orchideen.

Langsam tastete ich mich, mit kleinen Schritten wieder heran.

 

Ein kindliches Malen von Pflanzen und Tieren.

 

Doch auf meinen Schultern saß eine Stimme, die immer zu mir sprach:

"Du bist nicht gut genug. Schau dir deine Bilder an, dass kann ein jedes
Kindergartenkind ja besser."






Da war die Erinnerung wieder an meiner Schulzeit, wo mir auf dem Zeugnis mit einer vier quittiert wurde, dass ich wohl keine Talente für Kunst habe.

 

Doch mich packte der Ehrgeiz. Ich malte weiter mit Blei- und Farbstiften und einem Zeichenblock immer wieder übte ich an verschiedenen Motiven.

Am allerliebsten die Tier- und Pflanzenwelt. Dort tauchte ich ein
und vergaß beim Malen Raum und Zeit.






Als ich 2015 mit einer Frauengruppe zusammenkam, habe ich gelernt, dass es niemals zu spät ist etwas zu lernen. Auch für ein Studium ist man (Frau auch nicht) nicht zu alt.

Dann entdeckte ich eine Werbung auf einer Rückseite einer Zeitschrift, dass es ein Fernstudium zum "Professionellen Zeichnen" gab.

 

Bis zu einem gewissen Grad, hat es mich im Malen und Zeichnen weitergebracht.

Ich lernte etwas über Skizzierungen, Schraffierungen, Schattierungen, Formen und Farben.

Welche Arten der Zeichnungen es gibt. 

Besonders das es auch auf die Qualität der Materialien ausschlaggebend sein kann,

dass ein Kunstwerk gelingt.

So probierte ich sämtliche Papierarten und an Farben,
was der Großmarkt an Künstlerbedarf hergab.

Von Pastellkreiden bis Ölfarben.

Ja sogar Leinwände habe ich in klein und groß bemalt.







 

Doch noch irgendetwas blockierte und sträubte sich in mir.

 

Immer dann, wenn mir meine Fernlehrerin, etwas von falscher Perspektive oder Kompositionen berichtete.

Die hohe Kunst für Kunsthochschulen.

 

Mit dem was ich mittlerweile erlernte,
wuchs ich und tauchte wieder in meine Tier- und Pflanzenwelt ein. 

Ich liebe die runden Formen. Mit der Natur verbunden.


Dann hörte und lass ich etwas von Intuitiven Malerei.

Darin versuchte ich mich, doch es sah ganz anders aus, wie die schon Jahre lang diese Art der Malerei ausführten.

 

Heute ist es mir bewusst warum. Denn es war und sind ihr Intuitiven Bilder die sie zeigten, 

nicht die Meinen. Ich habe mich zu sehr mit Anderen verglichen.




ein Ausflug in die Abstrakte Malerei
Acryl auf Leinwand



Im Jahr 2019 bin ich einen Impuls gefolgt, der mich zu " Happy Painting by Clarissa Hagemeier" brachte.

 

Ihre Art mit Leichtigkeit, kreative Bilder zu malen.

Zitat von der Künstlerin:  

"Du darfst bei deinem Bild alles erlauben, alles ist richtig, nichts ist falsch."

 

Dieses war für mich bahnbrechend. Eine Freiheit und Grenzen übertreten.

 

Ich habe euch schon einmal darüber, hier im Blog vom 31.01.2019, berichtet.

 

Seitdem sahen meine Bilder eine Weile so aus:





Lesezeichen.







Diese Weihnachtspost gingen 2019 auf die Reise



Seit 2020 finde ich in kleinen Schritten zu meinem eigenen Stil. So ist der Bulli im letzten Jahr entstanden für eine liebe Freundin die VW-Bullis sammelt.


Die Meerjungfrau und das Anker werden in naher Zukunft Kissenhüllen zieren. 


Diese Nymphensittiche sind von mir nach einem originalen Foto einer Userin gemalt worden.

 

Was macht die Malerei so besonders für mich? Warum male ich? 

 

Es ist Zeit, die für mich alleine ist. Es ist eine geblockte Zeit, eine Verabredung mit mir selbst.

In einer Welt und Zeit in der Hektik und Stress verbreitet ist.

 

Es ist ein Loslassen, eine Achtsamkeit was in einem gerade passiert.

Das Ganze in einem Hier und Jetzt!

 

Es ist ein fliegen zwischen Raum und Zeit, 

ja ich würde es bezeichnen, als eine Reise zwischen den Welten.

Meditativ und kreativ alle Male.

 

Lasst euch nicht einreden, ihr könnt nicht malen, ihr habt kein Talent.

Nicht bevor, ihr es nicht versucht habt und oder gleich aufgebt.

 

Gerade jetzt in dieser Zeit, eine willkommene Abwechslung


















Donnerstag, 14. Januar 2021

Vorsätze und Veränderung


Rabengekrächze



Vorsätze und Veränderung



Weg in einer Ruine




Ein neues Jahr und neue Vorsätze. 
So manche Vorsätze werden oft gleich nach wenigen Tagen, Wochen und Monaten wieder über Bord geworfen.
Wie zum Beispiel , nehmen wir  uns vor, gesünder zu essen und mehr Sport zu treiben.
Erst sind wir multiviert und wenn der gewünschte Erfolg sich nicht einstellt, dann fühlen wir uns als Versager/ in und lassen es gleich wieder.
Dabei müssen wir doch nur wollen.

Aber warum ist dass so?
Wer hat den gesagt das der Weg leicht ist? 

Vielleicht haben wir unser Ziel zu hoch gesteckt. 
Wie wäre es wenn man sich kleinere Ziele vornimmt.
Jeden Tag etwas mehr, den Weg zum Ziel.
Auch mit kleinen Schritten kommt man an.

Ab und zu hilft ein Perspektivenwechsel.
Wie wäre es wenn man sich die Situation in der man sich befindet, hinterfragt.
Warum ist es zu dem Ergebnis gekommen? 
Sicherlich gibt es dafür eine Ursache.
Vielleicht benötigt es eine andere Einstellung, einen anderen Glaubenssatz.
Wie wäre es mit " Ich schaffe das!, Jetzt erst recht!" ?





Dieser Blog wird bis zum Ende  des Jahres umziehen ! neuer Link findest du hier >   ulrikegerke.wordpress.com